Modellverzeichnis

SU-22UM-3K im Maßstab 1:72

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SU-22UM-3K

Modellbeschreibung:

Das Modell der SU-22UM-3K ist vom Hersteller Italeri/Faller und wurde von mir 1998 gebaut. Es zeigt die Doppelsitzer-Version der SU-22M-4. Die SU-22UM-3K trägt Sichtschutz-Bemalung und die Kennung der sowjetischen Luftstreitkräfte. Das Modell zeigt eine Version als Aufklärer. Zwecks Erhöhung der Flugdauer, besaßen diese Flugzeugtypen bis zu 4 Außenlastaufhängungen für Zusatztanks. Auch hier ist der Modellbausatz von guter bis sehr guter Qualität gewesen. Das Modell zeigt die Kampftrainerversion als Aufklärer mit mehreren mitgeführten Behälter zur Luftbildaufklärung. Diese Version der SU-22UM-3K wurde auch in den Luftstreitkräfte der NVA/DDR eingesetzt und war auch als Aufklärer für die Fliegeraufklärungsgeschwader (FAG) angedacht. Zu diesen speziellen Beschaffungs- und Einsatzaufgaben kam es aber nicht mehr. Die SU-22UM-3K war in den Geschwadern, Jagdbombengeschwader 77 (JBG-77) und Marinefliegergeschwader 28 (MFG-28) eingesetzt. Beide Geschwader befanden sich in Laage, in der Nähe von Rostock. Am Modell sind auch die zwei großkalibrigen Bordkanonen erkennbar, welche so nicht korrekt sind. Die SU-22UM-3K besaß nur eine Bordkanone, ansonsten war sie ein vollwertiges Kampfflugzeug. Sie war auch schneller, als der Einsitzer. Die auf der Rumpfoberseite Beidseitig (je 2x) mitgeführten Täuschkörper-Behälter gehörten auch bei der SU-22UM-3K zum Standard. Die Höhenruder sind am Modell beweglich gehalten. Ebenso die beweglichen Tragflügelenden als Schwenkflügler.

 

Bildergalerie der SU-22UM-3K:

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Daten und Fakten:

Die SU-22UM-3K wurde als Kampftrainerversion für die SU-17M Versionen bzw. für die SU-22M-3 und M-4 Versionen entwickelt. Sie war ein vollwärtiges Kampfflugzeug und wurde aus der SU-17M-3 Version abgeleitet. Für den Einbau des zweiten Cockpits, wurde das Tankvolumen verändert und die Bordkanonenbewaffnung auf eine reduziert. Damit verringerte sich auch die Reichweite der SU-22UM-3K um ca. 500 km im Vergleich zur einsitzigen SU-22M-4. Geringfügige Einschränkungen gab es in der Mitführung der für diesen Flugzeugtyp vorgesehenen Waffensysteme, so dass sich die maximale Waffenlast von 4.000 kg auf 3.000 kg verringerte. Durch weitere technische Veränderungen, wie ein verstellbarer Diffusionswellendämpfer im Luftansaugbereich, welcher die Luftzufuhr für das Triebwerk bei hohen Geschwindigkeiten optimierte, erreichte die SU-22UM-3K höhere Geschwindigkeiten als der Einsitzer SU-22M-4.

Wie ich schon in der Modellbeschreibung ausgeführt habe, wurden 1984, in Laage bei Rostock, zwei Geschwader der LSK der NVA mit je 24 SU-22M-4 und je 4 SU-22UM-3K aufgestellt. Dabei handelte es sich um das Jagdbombengeschwader 77 (JBG 77) mit dem Traditionsnamen "Gebhard Leberecht von Blücher" und das Marinefliegergeschwader 28 (MFG 28) mit dem Traditionsnamen "Paul Wieczorek". Ein weiterer Ausbau von Jagdbombengeschwader im Bereich der LSK/LV der NVA war vorgesehen und hätte mit der Einführung der MiG-29 sowie eines möglichen Einsatzes von SU-25 Jagdbombern eine qualitativ leistungsstarke Luftverteidigung und Luftunterstützung für die Bodentruppen dargestellt.  

 

Technische Daten der SU-22UM-3K

  • Einsatzkonzeption:  Kampftrainer / Aufklärer
  • Länge: 18,75 m, mit Staurohr 19,03 m
  • Spannweite: Schwenkflügel 30° Pfeilung 13,68m, Schwenkflügel 63° Pfeilung 10,03m
  • Höhe: 5,13m
  • Flügelfläche: 34,45 m² - 38,49 m²
  • Leermasse: 10.800 kg
  • Startmasse: 15.000 kg
  • Startmasse max.:  18.900 kg
  • Waffenlast max.: 3.000 kg
  • Treibstoffmenge:  3.720 Liter + 4x Zusatzbehälter 840 Liter oder 1.160 Liter
  • Triebwerk: ein Ljulka AL-21F-3 Turbojet Triebwerk mit 76,50 kN Schub ohne und 110,00 KN Schub mit Nachbrenner
  • Höchstgeschwindigkeit: 1.900 km/h in 11.000 m
  • Marschgeschwindigkeit:  1.200 km/h
  • Steiggeschwindigkeit: 230 m/s
  • Gipfelhöhe: 15.500 m
  • Reichweite: keine Angaben
  • Aktionsradius:  400 km
  • Bewaffnung: siehe Artikel
  • Besatzung: 2 Mann

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel SU-22 aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

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