Modellverzeichnis

MiG-25 im Maßstab 1:33,3 / Kartonmodell (Maly-MODELARZ)

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MiG-25MiG-25

 

Modellbeschreibung

Das Modell zeigt das sowjetisch/russische Jagdflugzeug MiG-25 aus dem OKB Mikojan/Gurejwitsch. Es handelt sich hier um den polnischen Kartonmodellbausatz „Jagdflugzeug MIG-25“ von Maly-MODELARZ aus dem Jahr 1964. Weitere Nachauflagen dieses Kartonmodellbausatzes folgten.

Wie am Modell gut zu erkennen, sind einzelne Bereiche nicht mit dem Original identisch. Auffällig sind die Formen der Seitenruder sowie der Höhenruder. Diese genannten Bauteile entsprechen nicht dem Original. Die Qualität des Modellbausatzes ist eher durchschnittlich. Da entspricht der aktuelle Modellbausatz von HOBBY MODEL doch mehr dem Original.

Als positives Moment an dieser Modellkonstruktion kann eingeschätzt werden, dass sich das Nachzeichnen der Bauteile und die damit verbundene farbliche Gestaltung, die Qualität des äußeren Erscheinungsbildes verbesserte. Der Modellbausatz verfügt über Bauteile für das Fahrwerk sowie einer Bewaffnungsvariante. Die Bauteile für die Fahrwerksstreben sind mehr als nur einfach ausgeführt. (Einfach nicht zu gebrauchen.) Deshalb habe ich die Fahrwerksstreben neu gezeichnet und montiert. Ebenso betraf es die Klappen für den Fahrwerksschacht des Bugfahrwerkes. Die Bauteile für die 4 Luft-Luft-Raketen sind von mir ebenfalls farblich verändert worden und auf dünneren Karton ausgedruckt. Die Stützkonstruktion des Modellbausatzes habe ich dem Niveau des Kranich-Bausatzes angepasst. Ebenfalls sind am Modell einige von mir vorgenommene Erweiterungen gut zu erkennen. Dazu gehören die ganzen Antennen, die Staurohre, die Kanalschächte, die Landescheinwerfer sowie die Anstellwinkelanzeiger. Ergänzt habe das Modell mit einer Einstiegsleiter, einer Zugstange sowie Abdeckungen für die Schubrohre.

Zum Maßstab gibt es im Bausatz keine Angaben. Handschriftlich wurde der Maßstab in 1:33,3 auf der Innenseite 2 aufgetragen. Wie bereits beim Kranich-Bausatz erwähnt, kann davon ausgegangen werden, dass die Angaben zum Maßstab alle Zirkaangaben sind. 

 

Bildergalerie der MiG-25

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Daten und Fakten:

Die Mikojan-Gurewitsch MiG-25 (NATO-Codename: Foxbat, deutsch: Flugfuchs) ist ein außergewöhnliches Militärflugzeug. Es handelt sich um einen einsitzigen Fernabfangjäger und Aufklärer, der in der Sowjetunion vom Konstruktionsbüro Mikojan-Gurewitsch entwickelt wurde. Aus den Versuchsmustern gingen bis Anfang der siebziger Jahre mehrere Einsatzversionen als Langstrecken-Abfangjäger, Höhen-Fotoaufklärer und Elektronik-Erkundungsflugzeug sowie der zweisitzige Kampftrainer MiG-25U hervor.

Anfang der 1960er-Jahre wurden in der Sowjetunion auf Basis des Mikojan-Gurewitsch Versuchsflugzeuges Je-150/E-166 erste Untersuchungen angestellt, wie einer vermuteten Bedrohung durch US-Überschallbomber wie der Convair B-58 und vor allem der Mach-3-schnellen Lockheed A-12, begegnet werden könnte. Ausgeschrieben wurde ein Mach-3-schnelles Jagdflugzeug, das ebenso schnelle Luftziele in Flughöhen bis zu 25.000 Metern abfangen können sollte. Der Hauptzweck der darauf in Entwicklung gegangenen MiG-25 sollte aber schließlich sein, das Mach-3-Aufklärungsflugzeug Lockheed A-12 abzufangen, von dessen Bau das sowjetische Militär 1960 erfahren hatte. Der offizielle Programmstart für Voruntersuchungen war der 10. März 1961. Die Einsatzdoktrin beruhte auf der Erkennung des Ziels durch ein leistungsfähiges Radarsystem und der Bekämpfung mittels eigens hierfür entwickelter weitreichender Luft-Luft-Raketen vom Typ Wympel R-40 (Natobezeichnung AA-6 „Acrid“), wobei klassische Luftkämpfe nicht vorgesehen waren. Beim Radar handelte es sich um ein Pulsradar Smertsch-A (smertsch, russisch ????? für Windhose, Tornado; NATO- Name Foxfire) mit begrenzter Look-Down-Fähigkeit und einer maximalen Impuls-Sendeleistung von 600 kW. Um eine gute Entfernungsauflösung zu erreichen, arbeitete das Radar mit einer hohen Impulsfolgefrequenz. Noch im selben Jahr fiel die Entscheidung, die Maschine im Wesentlichen als geschweißte Konstruktion herzustellen, die hauptsächlich aus kriechfestem, rostfreien Nickelstahl bestehen sollte. Als Fügeverfahren wurde ein halbautomatischer Schweißprozess entwickelt, um Gefügeveränderungen im Material kontrollieren zu können.

Extra für diese Entwicklungen im OKB Mikojan-Gurewitsch wurde ein Prototyp eines Versuchsflugzeuges gebaut, der alle für die E-266 / MiG-25 notwendig gewordenen Techniken und Materialien besaß. Dieses Versuchsflugzeug war die Je-150/E-166, welche durch neu aufgestellte Weltrekorde in der Öffentlichkeit bekannt wurde und in der westlichen Welt zusätzlich für Verwirrung und Irritationen sorgte. Da man schon die Zuordnung der auf der Luftparade in Tuschino vorgestellten Je-152/E-152 nicht problemlos einordnen konnte. (siehe Modell E-152A) Die Bezeichnung des Prototyps der MiG-25/E-266 mit der internen Kennung Je-133/E-155 machte das Verwirrspiel in der westlichen Welt fast perfekt.

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TECHNISCHE DATEN     MiG-25(E-266)

  • Einsatzkonzeption: Langstrecken-Abfangjäger / Mehrzweck-Kampfflugzeug / Aufklärer
  • Länge: 23,30 m
  • Spannweite: 14,10 m
  • Höhe: 6,10 m
  • Flügelfläche: 61,90 m²
  • Leermasse: 20.000 kg
  • Startmasse max.: 41.000 kg
  • Startrollstrecke: 1.250 m
  • Startgeschwindigkeit: 360 km/h
  • Landerollstrecke: 800 m
  • Landegeschwindigkeit: ca. 290 km/h
  • Triebwerk: zwei Tumanski R-15B-300 Strahlturbinen mit je 100,1 kN Standschub
  • Höchstgeschwindigkeit: 3.000 km/h in 13.000 m Höhe (Mach 2,82)  /  in Bodennähe  1.200 km/h
  • Gipfelhöhe: 22.000 m
  • Steiggeschwindigkeit: Steigzeit auf 20.000 m 3,5 min    entspricht  95,3 m/s
  • Reichweite: keine Angaben
  • Bewaffnung: keine Angaben
  • Besatzung: 1 Mann  

  

Öffentliche Präsentation Modellbauausstellung Bautzen März 2018

  • Bautzen-2018-MM-MiG-25.0001
  • Bautzen-2018-MM-MiG-25.0002
  • Bautzen-2018-MM-MiG-25.0003
  • Bautzen-2018-MM-MiG-25.0004

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Berlin,     05. April 2018        Lothar Schlüter

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