Modellverzeichnis

MiG-25 im Maßstab 1:50 / Kartonmodell (Kranich-Modellbogen)

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MiG-25MiG-25

 

Modellbeschreibung:

Das Modell zeigt das sowjetische Jagdflugzeug MiG-25 aus dem OKB Mikojan / Gurejwitsch des Kranich-Modellbogens aus dem Jahre 1969. Der Modellbausatz des Kranich-Modellbogens ist also weit über 49 Jahre alt. Der Bausatz weist im Vergleich zum Original einige Mängel auf, die aber das Erscheinungsbild des Flugzeugmodells nur unwesentlich beeinträchtigen. Ich habe versucht, einige optisch wahrnehmbare Änderungen einzufügen. So u. a. die farbliche Gestaltung des Radoms, den Blendschutz für den Piloten sowie die der Seitenruder. Weitere Änderungen habe ich an den Tragflügeln vorgenommen, indem ich die Start- und Landeklappen mit Ruderausschlag darstelle, die Querruder mit Gelenken versehen habe und die Höhenruder als Pendelruder beweglich gestaltete. Zum anderen wollte ich mit dem Bau dieses Modells ein Fahrwerk mit entsprechenden Fahrwerksschächten zeichnen und am Modell einbauen. Das Ergebnis kann am Modell begutachtet und beurteilt werden. Ergänzt habe ich das Modell mit einer Bewaffnungsvariante, die ich vom polnischen Modellbausatz von Maly-MODELARZ übernommen habe. Die farbliche Kennung der Luft-Luft-Raketen habe ich ebenfalls abgeändert. Den Bausatz habe ich mit Antennen, Staurohre (Pythorohre), Landescheinwerfer, Anstellwinkelanzeiger und Zubehörteile erweitert. Da zur damaligen Zeit keine Bogendeckungen generell vorhanden waren, gab es für das Jagdflugzeug MiG-25 zum Abstellen auf entsprechende Standflächen einen Satz Planen für die Abdeckung des Flugzeuges. Diese Planen dienten hauptsächlich der Abdeckung des Kabinendaches einschließlich des kompletten Bugbereiches sowie der großen Öffnungen der Triebwerkansaugschächte. Die Schubrohre werden mit entsprechenden Blenden abgedeckt. Eine Zugstange und eine Einstiegsleiter ergänzen das Modell. Für die Pythorohre werde ich noch eine Abdeckung entwerfen. Ich habe zum Abschluss das Modell mit Klarlack – seidenmatt – überstrichen, um die starke Spiegelung durch die Metallfolie etwas zu reduzieren bzw. eine Schutzschicht gegen Einwirkungen von normalen Staubflusen zu minimieren. Der Maßstab des Modellbausatzes wird mit 1:50 angegeben. Diese Maßstabangabe dürfte eine Zirkaangabe sein, da zurzeit der Modellkonstruktion keine konkreten Daten bekannt waren. Ein Größenvergleich mit dem Modell des polnischen Bausatzes von Maly-MODELARZ legt den Schluss nahe, dass es sich um einen Maßstab zwischen 1:33,3 und 1:40 handeln könnte.

 

Bildergalerie der MiG - 25

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Daten und Fakten:

Die Mikojan-Gurewitsch MiG-25 (NATO-Codename: Foxbat, deutsch: Flugfuchs) ist ein außergewöhnliches Militärflugzeug. Es handelt sich um einen einsitzigen Fernabfangjäger und Aufklärer, der in der Sowjetunion vom Konstruktionsbüro Mikojan-Gurewitsch entwickelt wurde. Aus den Versuchsmustern gingen bis Anfang der siebziger Jahre mehrere Einsatzversionen als Langstrecken-Abfangjäger, Höhen-Fotoaufklärer und Elektronik-Erkundungsflugzeug sowie der zweisitzige Kampftrainer MiG-25U hervor.

Anfang der 1960er-Jahre wurden in der Sowjetunion auf Basis des Mikojan-Gurewitsch Versuchsflugzeuges Je-150/E-166 erste Untersuchungen angestellt, wie einer vermuteten Bedrohung durch US-Überschallbomber wie der Convair B-58 und vor allem der Mach-3-schnellen Lockheed A-12, begegnet werden könnte. Ausgeschrieben wurde ein Mach-3-schnelles Jagdflugzeug, das ebenso schnelle Luftziele in Flughöhen bis zu 25.000 Metern abfangen können sollte. Der Hauptzweck der darauf in Entwicklung gegangenen MiG-25 sollte aber schließlich sein, das Mach-3-Aufklärungsflugzeug Lockheed A-12 abzufangen, von dessen Bau das sowjetische Militär 1960 erfahren hatte. Der offizielle Programmstart für Voruntersuchungen war der 10. März 1961. Die Einsatzdoktrin beruhte auf der Erkennung des Ziels durch ein leistungsfähiges Radarsystem und der Bekämpfung mittels eigens hierfür entwickelter weitreichender Luft-Luft-Raketen vom Typ Wympel R-40 (Natobezeichnung AA-6 „Acrid“), wobei klassische Luftkämpfe nicht vorgesehen waren. Beim Radar handelte es sich um ein Pulsradar Smertsch-A (smertsch, russisch ????? für Windhose, Tornado; NATO- Name Foxfire) mit begrenzter Look-Down-Fähigkeit und einer maximalen Impuls-Sendeleistung von 600 kW. Um eine gute Entfernungsauflösung zu erreichen, arbeitete das Radar mit einer hohen Impulsfolgefrequenz. Noch im selben Jahr fiel die Entscheidung, die Maschine im Wesentlichen als geschweißte Konstruktion herzustellen, die hauptsächlich aus kriechfestem, rostfreien Nickelstahl bestehen sollte. Als Fügeverfahren wurde ein halbautomatischer Schweißprozess entwickelt, um Gefügeveränderungen im Material kontrollieren zu können.

Extra für diese Entwicklungen im OKB Mikojan-Gurewitsch wurde ein Prototyp eines Versuchsflugzeuges gebaut, der alle für die E-266 / MiG-25 notwendig gewordenen Techniken und Materialien besaß. Dieses Versuchsflugzeug war die Je-150/E-166, welche durch neu aufgestellte Weltrekorde in der Öffentlichkeit bekannt wurde und in der westlichen Welt zusätzlich für Verwirrung und Irritationen sorgte. Da man schon die Zuordnung der auf der Luftparade in Tuschino vorgestellten Je-152/E-152 nicht problemlos einordnen konnte. (siehe Modell E-152A) Die Bezeichnung des Prototyps der MiG-25/E-266 mit der internen Kennung Je-133/E-155 machte das Verwirrspiel in der westlichen Welt fast perfekt.

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TECHNISCHE DATEN     MiG-25(E-266)

  • Einsatzkonzeption: Langstrecken-Abfangjäger / Mehrzweck-Kampfflugzeug / Aufklärer
  • Länge: 23,30 m
  • Spannweite: 14,10 m
  • Höhe: 6,10 m
  • Flügelfläche: 61,90 m²
  • Leermasse: 20.000 kg
  • Startmasse max.: 41.000 kg
  • Startrollstrecke: 1.250 m
  • Startgeschwindigkeit: 360 km/h
  • Landerollstrecke: 800 m
  • Landegeschwindigkeit: ca. 290 km/h
  • Triebwerk: zwei Tumanski R-15B-300 Strahlturbinen mit je 100,1 kN Standschub
  • Höchstgeschwindigkeit: 3.000 km/h in 13.000 m Höhe (Mach 2,82)  /  in Bodennähe  1.200 km/h
  • Gipfelhöhe: 22.000 m
  • Steiggeschwindigkeit: Steigzeit auf 20.000 m 3,5 min    entspricht  95,3 m/s
  • Reichweite: keine Angaben
  • Bewaffnung: keine Angaben
  • Besatzung: 1 Mann  

 

Öffentliche Präsentation Modellbauausstellung Bautzen März 2018

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Öffentliche Präsentation Modellbauausstellung Bautzen März 2019

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Berlin,     29. März 2019         Lothar Schlüter

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