Bauablauf MiG-23MF (Kartonmodell) Teil 2

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Der Modellbausatz ist aus Karton und vom Hersteller Fly-Model im Maßstab 1:33. (Fly Model Nr. 45 ISSN 1233-9423 WYDANIE II)

MiG-23

 

Beginn Bauablauf Teil 2

 

 

Abbildung 7 (Abb.):

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Zu Abb. 7: Wie bereits am Ende des Teil 1 abschließend erwähnt, möchte ich doch mit diesen oberen Fotos auf das von mir dargelegte, folgende Ergänzungen machen. Die am Verkleidungsteil Nr.7 mit Scherensymbol angedeuteten notwendigen Einschnitte müssen in dieser Anzahl auch gemacht werden. Wenn dieser Arbeitsschritt gemacht ist, sollte die Kante auch abgerundet werden. Hier hatte ich mit einer kleinen Pinzette, die nötigen Abrundungen gemacht. Um ein "ausfransen" dieser Kanten zu vermeiden, habe ich sie mit Klarlack gestrichen und aushärten lassen. Der gut sichtbare Spalt von dem ich gesprochen habe, kann mit dem vorhandenen Reservematerial gut verschlossen werden. Ist am fertigen Modell fast nicht mehr zu erkennen.

Abbildung 8 (Abb.):

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Zu Abb. 8: Als nächste Arbeitsschritte montierte ich den Übergang vom Cockpit zum Seitenruder und das Seitenruder selbst. Bei Einhaltung der vorgegebenen Markierungen auf dem Rumpfrücken, ergeben sich keine zu großen Ungenauigkeiten bei der Anpassung der Teile Nr.16 vom Seitenruder. Ich montierte erst die große Seitenruderfläche, bevor ich das Teil Nr.16a ansetzte. Mit diesen Arbeitsschritt montierte ich auch gleich den Behälter für den Bremsfallschirm. Hier hatte ich beim Ausschneiden, die Teile für den Bremsfallschirmbehälter getrennt, da sie dann anschließend einfacher in Form gebracht werden konnten und zu montieren waren. Beachtet sollte auch werden, das die Wurzel der Seitenruderflosse keine Verbindung zum Bereich der Schubdüse hat. Hier hatte ich vor der Montage, den Bereich der Seitenrudergrundfläche farblich behandelt, da er nach der Montage einsehbar bleibt.

Abbildung 9 (Abb.):

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  • BA.0005

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Zu Abb. 9: Nun bot es sich an im weiteren Bauablauf alle "Kleinteile", die an die Rumpfsektionen zu montieren waren, zu bauen. Dazu gehörten vorrangig die Bordkanone, die Pylonen für die Außenlasten und u.a. die Streben für die Luftbremsklappen. Interessant wäre sicherlich gewesen, wenn die Bremsklappen im ausgefahrenen Zustand hätten mit dargestellt werden können. Die Rohre der Bordkanone habe ich so gerollt, dass sie wie ein Rohr aussehen und somit auch eine Mündung besitzen. Die Streben für die Bremsklappen habe ich in drei Teile beim ausschneiden getrennt. Sie ließen sich dadurch besser in Form bringen und das Verkleben am Rumpf beschert eigentlich keine Probleme. Schacht- und Zugangsverkleidungen sind Pass genau und ohne Schwierigkeiten zu montieren.

Abbildung 10 (Abb.):

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Zu Abb. 10: Der Bau der Federbeine für das Bug- und Hauptfahrwerk ist eine echte kleine Herausforderung. Es beginnt natürlich mit einem Problem, das darin bestand, dass ich aus den Zeichnungen zum Bauablauf nicht recht schlau wurde. Die abgebildeten Vorgaben ließen bei mir, trotz Aufbietung aller phantasievollen Kräfte, kein richtiges Bild im Kopf entstehen. Um meine fast an  Verzweifelung grenzende Situation zu beenden, griff ich auf die Bauanleitung von Revell zurück. Die im Modellbausatz enthaltenen einzelnen Teile waren weitestgehend ausreichend, um nach der Bauanleitung von Revell ansehbare Federbeine zu bauen. Schwierig wurde es beim Hauptfahrwerk, weil man das Paar in Spiegel verkehrter  Bauweise realisieren muß. Ebenfalls war zu beachten, will ich die Federbeine des Hauptfahrwerkes im aus gefedertem Zustand gestalten oder nicht. Dies ist von Bedeutung, da es Auswirkungen auf den Stand meines Modells hat. Im aus gefedertem Zustand steht das Modell sehr Hecklastig und entspricht damit der Stellung im Stand wie es auf vielen Fotos/Bildern zu sehen ist. Dabei wäre zu beachten gewesen, das der Hauptträger im entsprechenden Winkel (ca. 30°) hätte verleimt werden müssen. Darauf habe ich verzichtet, da ich die MiG-23 als Standmodell, lieber mit nicht aus gefedertem Hauptfahrwerk vorziehe. (Diese Hecklastigkeit war anfänglich auch konstruktiv bedingt. Sie wurde mit der Weiterentwicklung verändert, da es durch den Abgasstrahl zu Schäden auf den Flugbetriebsflächen kam.) Wie auf den Bildern zu sehen ist,  habe ich viel mit Stecknadeln gearbeitet. Erhöht die Stabilität der Verbindungen und brachte mich auf den Gedanken, das man die Räder beweglich montieren könnte.

Die Fahrwerksklappen habe ich alle zusätzlich mit Karton verstärkt. Es reicht aber, wenn man einfachen Zeichenkarton dafür verwendet. Die Verstrebungen und Hydraulikstreben für die Klappen sind unkompliziert einfügbar. Zu beachten ist, das an den Klappen vom Bugfahrwerk Erweiterungen notwendig sind und die Klappen vom Hauptfahrwerksschacht, welche wie ein Schutzblech an den Rädern des Selbigen anzubringen sind, farblich umgestaltet werden müssen. Ebenfalls empfiehlt es sich für diese Klappenteile jeweils 2 kleinere Hydraulikstreben anzufertigen und an den Federbeinen zu verkleben. Ein weiterer Zusatz von Hydraulikstreben (klein) ist für die kleine Klappe des Hauptfahrwerkschachtes erforderlich, die erst mit der Montage der großen unteren Rumpfklappe positioniert wird. An den Klappen des Bugfahrwerks sind die Ausbuchtungen nachzurüsten sowie die farbliche Gestaltung abzuändern gewesen. Die Ausbuchtungen resultieren daraus, das im eingefahrenen Zustand des Bugfahrwerkes, dieses mit den Rädern nicht Vollständig im Schacht Platz findet.(Dieses gilt nur für die ersten Serienmaschinen.) Die farbliche Ergänzung ergibt sich daraus, da dieser Bereich als Flammschutz für das Mündungsfeuer der Bordkanone dient. Eine weitere Herausforderung bestand im bauen des Schmutzfangschutzes für das Bugfahrwerk. Hier sollte wirklich Zeit und Geduld aufgebracht werden. Man freut sich anschließend mehr über ein ansehlich montiertes Teil. Ich habe hier kleine Distanzscheiben (ca. 1 mm Durchmesser und Breite) zwischen Schutzblech und Radnabe der Räder gesetzt, weil es optisch besser aussieht und mit meinen Stecknadeln sehr gut montieren ließ. Farblich habe ich dieses Schmutzfangblech dem unteren Teil des Farbanstriches vom Flugzeug angepaßt. Die Laufflächen der Räder habe ich mit Papierstreifen unterschiedlicher Breite verklebt, so dass man ein halbwegs rundliches Profil erhält. Für mich ist es selbstverständlich geworden, Felgen und Reifen farblich nach zu gestalten. Sieht beim fertigen Modell einfach besser aus.

Abbildung 11 (Abb.):

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Zu Abb. 11: Nachdem ich nun das Fahrwerk komplett gebaut und am Modell montiert hatte, begann ich mit dem Ergänzen des Cockpits und des Avionikbereiches. Der Schleudersitz ging recht leicht von der Hand, die Cockpithaube benötigte etwas mehr Zeit. Hier stand auch die Frage, baut man die Cockpithaube im komplett geschlossenen Zustand oder soll die Möglichkeit eines geöffneten Kabinendaches berücksichtigt werden. Die im Bausatz vorgegebene Version ist nicht ganz korrekt. Der kleine Mittelsteg am vorderen Teil des Kabinendaches ist nicht korrekt, denn es gibt diesen so nicht. Die Mittelstrebe mit dem integrierten Platz für den Rückspiegel am beweglichen Teil der Kabinenhaube ist meines Wissens nach nicht bei allen Serienmaschinen gebaut worden. Ich kann mich da auch irren. In der Konsequenz wären dann aber alle meine Plastikmodelle der MiG-23 mit falschen Kabinenhauben versehen. In meiner Literatur zum OKB MiG ist hierzu keine detaillierte Antwort zu finden. Jedenfalls habe ich am meinen Modell diesen Mittelsteg weg gelassen. (Ein nachrüsten ist ja noch möglich.) Bei der Montage der Kabinenhaube erweist sich das Visier als Hindernis und muß etwas umgebaut werden. Ansonsten liegt der vordere Teil der Cockpithaube nicht sauber am Rumpf an und die Rückspiegel für den Piloten sind an der Verstrebung dieses Kabinendachteiles sowie so falsch Positioniert. Diese kommen an die Verstrebung des beweglichen Kabinendachteiles und dann jeweils nur links und rechts je einer. Die zur Avionik gehörenden Antennen habe ich ebenfalls umgebaut und ergänzt. Die im Bausatz vorhandenen Antennen sind nur teilweise den Originalen ähnlich. Aber dies ist und war kein Problem.

Abbildung 12 (Abb.):

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Zu Abb. 12: Jetzt näherte ich mich den abschließenden Arbeiten wie der Montage des Zusatztanks, den 4 Luft-Luft-Raketen und der Montage der Räder an den ent-sprechenden Federbeinen. Die Luft-Luft-Raketen sind ohne großen zusätzlichen Aufwand zu bauen. Bei den großen Luft-Luft-Raketen habe ich den Suchkopf mit der Farbe -rot- abgeändert und bei den Kleineren den Suchkopf mit der Farbe -blau-. Mit der Montage des Zusatztanks ergab sich ein etwas kleineres Problem, da die Endstücken Teile Nr. 42b und 42c im Durchmesser größer ausfallen, als das Mittelstück Teil Nr. 42. Hier muß vor dem Verkleben ein zusätzlicher Keil (2 mm) abgeschnitten werden, um auf den passenden Querschnitt vom Teil Nr.42 zu kommen. Da ich einige Arbeiten fast parallel ausführte, konnte ich nun mit der Lackierung des Modells (Klarlack - Seidenmatt) beginnen. 2-3 Anstriche sind bei mir die Regel. Das Modell erhält dadurch eine zusätzliche Stabilität und ist in der Folgezeit einfacher sauber zu halten. Als diese Arbeiten beendet waren, begann ich mit der Anbringung der Räder unter Verwendung meiner Stecknadeln, deren Köpfe letztendlich als Radnabenverschluß dienten. Die Montage der Fahrwerksklappen vom Hauptfahrwerk, ließ sich dank der zusätzlich angebrachten kleinen Hydraulikstreben problemlos realisieren.  

(Bild zum vergrößern einfach anklicken)

Ich denke, ein ansehbares Flugzeugmodell der MiG-23 hiermit präsentieren zu können und manchem Modellbaufreund mit dieser Dokumentation - eines Bauablaufes - Anregungen für den Bau dieses speziellen Modells geben zu können. Die ersten Probefotos sind gemacht und stellen das Modell ohne Außenlasten dar. Weitere Fotos werden entstehen, die dann das Modell nur mit Zusatztank bzw. mit kompletter Außenlastbestückung sowie geöffneter Cockpithaube zeigen werden. Erste Probefotos habe ich schon für die Internetseite <www.kartonmodellbau.net> zur Verfügung gestellt und in den nächsten Tagen wird dieses Modell auf dieser Homepage erscheinen.

 

Ende

Überarbeitet:    November 2017

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