Bauablauf MiG-25

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Mit dieser Seite möchte ich ein weiteres Projekt vorstellen, was ebenfalls einen Bauablauf dokumentiert, und das mich als Idee schon längere Zeit beschäftigt. Inhalt dieses Projektes ist der Bau von Kartonmodellen des Jagdflugzeuges MiG-25. Dabei werden ein Original Kranich-Modellbogen, ein Original Modellbogen des polnischen Verlages Maly-MODELARZ und ein nachgezeichneter Bausatz des Kranich-Modellbogens vorgestellt. Da der Modellbausatz des polnischen Verlages Maly-MODELARZ mit einem Fahrwerk versehen ist, werde ich für das Kranich-Modell und seiner nachgezeichneten Version ein Fahrwerk nachzeichnen und bauen.

 

Die Titel der Kartonmodellbausätze

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Der von Roland Krone überarbeitete polnische Modellbausatz und der von Ingolf Hoppe nachgezeichnete Kranich-Modellbausatz werden in den nächsten Tagen ausgedruckt. Den Ausdruck werde ich mit Bildern in die Vorstellung mit einbeziehen.

1.  Abbildung    Übersicht der 3 Bausätze mit den ausgedruckten Bastelseiten von den nachgezeichneten Modellbögen

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Die nachgezeichneten Bastelseiten des Kranich-Modellbogens von Modellbaufreund Ingolf Hoppe liegen ausgedruckt vor. Sie sind in der Farb- und Druckqualität überzeugend. Ich habe sogar im Kopieshop eine zusätzliche Gratiskopie erhalten, da ein neuer Druck ausprobiert werden sollte. Die nachgezeichneten Bastelseiten des polnischen Modellbausatzes von Modellbaufreund Roland Krone sind ebenfalls in der Farb- und Druckqualität ausgezeichnet. Ich habe diese Bastelseiten auf 230 Kartonstärke drucken lassen (was wahrscheinlich keine gute Idee war).

2.  Abbildung      Der Anfang ist gemacht.

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Die gezeigten Bilder vermitteln den Baubeginn, der sich mit dem Ausschneiden der einzelnen Bauteile recht problemlos realisieren ließ. Erste Unstimmigkeiten traten bei den Bauteilen des Modellbausatzes von Maly-MODELARZ auf. Hier mußten die Teile Nr. 3 und 4 in der Länge korrigiert werden, weil es nach dem Ausschneiden gleich ins Auge fiel, das diese Teile nicht passen können. Während der Montage ergab sich noch eine weitere Unstimmigkeit, die darin bestand, dass die Spanten in ihrer Zuordnung für die einzelnen Bauteile nicht stimmig sind. Ich hoffe, dass es beim weiteren Bau des Rumpfes nicht so weiter geht. Am überzeugendsten ist der Original Bausatz des Kranich-Modellbogens zu bewerten. Hier stimmte alles. Beim nachgezeichneten Bausatz des Kranich-Modellbogens ergab ein Vergleich der Größe der Bauteile, dass die Bauteile des nachgezeichneten Bausatzes gegenüber dem Original um ca. 2-3 mm kleiner ausfielen.

Das kann sicherlich mit der Anpassung der Seitengrößen beim Ausdrucken im Kopie-Shop passiert sein. Desweiteren mußte ich aber bei den Bauteilen mit der Nr. 10 und der 11 den Übergangsradius anpassen. Beide Radien waren zu einander nicht abgestimmt. Bei allen drei Bausätzen habe ich Mittels Farbe das Aussehen des Radoms farblich verändert (Blaugrau von Revell). Bei der MiG-25 gab es keine in schwarz gehaltene Bereiche des Radoms. Die Bugradschächte habe ich farblich mit Alu-Silber von Revell gestaltet. Wenn die Bugradschächte montiert sind, werde ich die Bugteile zusammenfügen und die taktischen Nummern beim Bausatz des Original Kranich-Modellbogens sowie seinem nachgezeichneten Pendant aufbringen. Danach werden die Bugsektionen mit Klarlack versiegelt, bevor die Montage des Rumpfes weiter geht.

3.  Abbildung       Mit der weiteren Montage des Rumpfes beginnt jetzt ein etwas schwierigerer Bauabschnitt, da die Hauptfahrwerksschächte gezeichnet und eingepaßt werden.

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Wie auf den Bildern erkennbar, habe ich die weitere Montage des Rumpfes mit den Bauteilen des mittleren Rumpfabschnittes fortgesetzt. Zufällig sind die beginnenden Bauteile des mittleren Rumpfes des Kranich-Modellbogens und des polnischen von Maly-Modelarz in diesen Bereich von der Nummerierung identisch. Man hatte erstmal genügend Bauteile zum Ausschneiden mit der Nr. 8. Es ist auch das Bauteil, dass bei der weiteren Montage etwas Geduld und Fingerspitzengefühl erfordert. Da ich die Flächen der Fahrwerksklappen beim Bausatz des Kranich-Modellbogens und seines nachgezeichneten Pendants vor der weiteren Montage herausschneiden mußte, ergab sich eine gewisse Instabilität der Bauteile bei der Formgebung. Für den weiteren Bauablauf hatte ich als Überlegung, mittels Hilfsspanten die Fahrwerksschächte in die Stützkonstruktion mit einzubeziehen. Dabei fiel mir auf, dass die Positionierung des Hauptfahrwerkes im Bausatz des Kranich-Modellbogens nicht korrekt erfolgte. Der polnische Bausatz liegt da entscheidend näher am Original. In der Modellkonstruktion des Kranich-Modellbogens wurde das Hauptfahrwerk um ca 2,5 cm zuweit in Richtung Rumpfheck positioniert.

Ebenfalls ist das Bauteil mit der Nr. 33 im Kranich-Bausatz falsch vorgezeichnet. Es handelt sich dabei um ein Teil, welches zum Komplex des Hauptfahrwerks gehört und damit auch beidseitig vorhanden sein sollte. Beim polnischen Bausatz ist dieses Bauteil als Teil Nr. 10c 2x vorhanden und am Rumpf in der entsprechenden Position vorgezeichnet. Dabei handelt es sich um Ausbuchtungen am Rumpf, wo die Räder des Hauptfahrwerkes im eingefahrenen Zustand entsprechend Raum finden. Es liegt mir fern, mit dieser Feststellung die Modellkonstruktion von Helge Bergander zu kritisieren. Ich habe dabei immer seine im Sonderheft Teil-1 "DDR in Karton - eine Dokumentation" gemachte Einschätzung im Kopf, dass viele Konstrukteure bei ihren Modellkonstruktionen nur von Fotomaterialien ausgehen konnten, da nichts anderes verfügbar gewesen war. Die Entwicklung und Erprobung der MiG-25 war nun einmal ein sehr gut gehütetes Geheimnis zur damaligen Zeit. Ich gehe davon aus, das Helge Bergander sicherlich gut verwertbares Fotomaterial verfügbar hatte, er aber das Flugzeug nur in der Luft abgebildet gesehen hatte.

4.  Abbildung    Weiter Montage des Rumpfes mit dem Bau der Schubdüsen.

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Der Weiterbau das Rumpfes mit dem Bereich der Schubdüsen gestaltete sich relativ Problemlos. Bis auf den polnischen Modellbausatz, war die Passgenauigkeit und die damit verbundenen Formgebungen der Bauteile recht zuverlässig. Ich hatte, entgegen der Bauanleitung, die Bauteile Nr. 4 beim Kranich-Bausatz und seinem nachgezeichneten Pendant sowie das Bauteil Nr. 14 beim polnischen Bausatz für die weitere Montage mittig getrennt. Die Formgebung und Anpassung gestaltete sich damit etwas einfacher. Für die weitere Montage des Rumpfes, erfolgt jetzt die Verleimung mit dem Bugteil und die Komplettierung mit dem Bau der Luftansaugschächte für die Triebwerke. Danach werde ich die Kabinen mit den Übergängen zum Heck des Rumpfes montieren. Bevor ich dann mit dem Bau des Fahrwerkes beginne, werde ich die Stützkonstruktionen für die Tragflügel anpassen bzw. montieren. Leider mußte ich zwischenzeitlich einige etwas längere Pausen einlegen. Ich hoffe, dass es nicht zur Regel wird.

5.  Abbildung     Weitere Montage des Rumpfes sowie die Montage der Stützkonstruktionen für die Tragflächen

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Die Montage der vorgefertigten Rumpfteile gestaltete sich beim Kranich-Bausatz und seinem nachgezeichneten Pendant recht unkompliziert. Die Bugteile bildeten einen sauberen Übergang zu den anderen Rumpfsektionen. Beim polnischen Bausatz ergab sich das Problem, dass der Radius des vorgefertigten Rumpfteiles nicht sauber an der anderen Rumpfsektion anschloß. Hier habe ich eine mögliche Abdeckung erfunden, um einen Spalt von ca. 1 mm zu verdecken. Diese Abdeckung ist optisch an der Unterseite zu sehen und farblich etwas hervorgehoben, so dass es auch eine mögliche Wartungsklappe sein könnte. Weiterhin habe ich den polnischen Bausatz bei den Stützkonstruktionen mit Bauteilen ergänzt wie sie bei den beiden anderen Bausätzen vorhanden sind. Auf den Bildern auch gut zu erkennen. Bei der Montage der Kabinendächer erwies sich nur der Kranich-Bausatz als etwas hartnäckiger, da der Klebstoff auf der Metallfolie in seiner Wirkung etwas mehr Zeit beanspruchte. Desweiteren habe ich den polnischen Bausatz bei den Schubdüsen, diesen farblich etwas erweitert und dem nachgezeichneten Kranich-Bausatz angepaßt. Die Montage der Luftansaugschächte für die Triebwerke erfolgte ohne nennenswerte Probleme. Eine saubere Formgebung und Montage war hier entscheidend. Für den Weiterbau habe ich mir einige Hilfs-Skizzen angefertigt, um für den Bau der Fahrwerkstreben u. a. Bauteile eine 1 zu 1 Vorlage nutzen zu können. Diese Hilfs-Skizzen sind im nachfolgenden beigefügt.

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6.  Abbildung      Die Montage der Fahrwerksstreben an allen drei Bausätzen ist erfolgt.

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Wie in der Abbildung Nr. 5 erwähnt, machte es Sinn die Fahrwerke zu zeichnen und etwa in 1 zu 1 zu bemaßen. Zu beachten war, dass alle drei Bausätze unterschiedliche Maßstäbe aufweisen. Der Bausatz von Maly-MODELARZ ist im Maßstab 1:33,3, der Kranich-Bausatz im Maßstab 1:50 und der nachgezeichnete Bausatz liegt bei ca. 1:55 bzw. 1:60. Dieser Umstand ist für die Bemaßung zu beachten, da es beim nachgezeichneten Bausatz passieren kann, dass die Räder zu groß ausfallen. Für die Vorbereitung der Montage mussten einige Streben aus Karton vorgerollt und verleimt werden. Dazu ist etwas Geduld erforderlich. Für die Darstellung der Gelenke an den Hydraulik-Streben, habe ich an den Enden der einzelnen Streben ausgestanzte runde Kartonteile mit einem Durchmesser von 1 mm verwendet. Die vormontierten Streben habe ich, um die Festigkeit zu erhöhen, dünn mit Kaltleim überstrichen. Hier empfiehlt es sich, eine längere Aushärtungsphase einzulegen. Für die Montage der Hauptfahrwerksstreben habe ich mir eine Schablone angefertigt, um sicherzustellen, dass die Symmetrie bei der Montage gewährleistet wird. Nach dem Aushärten werden die Streben mit Farbe (Alu - Silber) behandelt und optisch noch etwas aufgewertet. Danach werden die Räder gebaut und montiert. Dann erfolgt die Standprobe. Ich hoffe, dass die Standprobe keine weiteren Korrekturen zur Folge haben wird.

Der weitere Bauablauf wird dann die Montage der Stabilisierungsflächen und der Seitenruder zum Inhalt haben, bevor dann die Tragflächen und Höhenruder gebaut werden. Bei den Tragflächen sollen die Start- und Landeklappen (eventuell auch die Querruder) mit Ruderausschlag dargestellt werden. Die Höhenruder möchte ich als bewegliche Pendelruder montieren. Zum Abschluß sollen dann alle Kleinteile montiert werden, die das optische Bild der MiG-25 noch detaillierter erscheinen lässt.

Standprobe der Modelle     

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7.  Abbildung      Montage der Seitenruder, der Stabilisierungsflossen und der Räder für das Fahrwerk 

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Dieser Bauabschnitt war nicht der Schwierigste. Es gab nur leider das Problem, das längere Unterbrechungen diese Phase begleiteten. Die Montage der Stabilisierungsflossen war recht einfach. Ebenso gestaltete sich die Montage der Seitenruder. Die Seitenruder habe ich nach Bildvorlagen mit Bauteilen für die Avionik ergänzt. Die Form der Stabilisierungsflächen und der Seitenruder weichen untereinander etwas vom Original ab. Für eine Veränderung gab es keinen Spielraum mehr, da mit der Montage der Fahrwerksschächte bereits deutlich wurde, dass die Bausätze eine "ordentliche Überarbeitung" vor dem Ausdruck vertragen hätten. Da ich mit dem Nachzeichnen oder "skalieren" von Bausätzen am Computer nicht vertraut bin, ist es im Ergebnis eigentlich Schade (es nicht gemacht zu haben). Alle drei Modelle sind mit einem Schutzanstrich aus Klarlack versehen. Beim Modell des Mjassischtschew 3 M/MD - der mit auf den Bildern zu sehen ist - soll eine kleine kosmetische Veränderung vorgenommen werden. Diese Veränderung bezieht sich auf die Ansaugschächte für die Triebwerke. Der weitere Bau an den Modellen der MiG-25 wird inhaltlich den Bau der Tragflächen und der Höhenruder enthalten. Dabei sollen Ruderflächen an den Tragflächen beweglich gestaltet werden bzw. die Höhenruder als Pendelruder (ebenfalls beweglich) montiert werden.

 

8.  Abbildung     Montage der Tragflügel

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Die Montage der Tragflügelflächen gestaltete sich unkompliziert, da die Passgenauigkeit bei allen drei Bausätzen gut war. Es empfahl sich die Bauteile für die Tragflügelflächen zu teilen, weil die Montage mit den herausgeschnittenen Ruderflächen einfach übersichtlicher erfolgen kann. Beim polnischen Bausatz von Maly-MODELARZ sind die Bauteile schon getrennt, so dass diese Besonderheit nur für den Kranich-Bausatz und seinem nachgezeichneten Pendant zu berücksichtigen waren. Die nächsten Bilder werden die Komplettierung der Tragflügel zeigen. Das heißt, sie werden die Montage der Grenzschichtzäune, der aerodynamischen Körper an den Enden der Tragflügel und die Gestaltung der Ruderflächen zeigen. 

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Nach der Montage der Tragflügel ergänzte ich die Modelle mit den Sensoren für die Freund- / Feindkennung und den Landescheinwerfern. Danach montierte ich die Klappen für die Fahrwerksschächte und die Aussenlastträger unter den Tragflügeln. Ich werde alle 3 Modelle mit Luft-Luft-Raketen ausstatten. Beim Pendant des Kranich-Bausatzes, werde ich die Luft-Luft-Raketen nicht am Flugzeug montieren, sondern diese auf einen Transportwagen darstellen. Die nachfolgenden Bilder geben einen kurzen Überblick zu den vorgenannten Bemerkungen des Bauablaufes.  

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Die nachfolgenden Bilder zeigen die Modelle mit den montierten Staurohren, den Anstellwinkelanzeigern sowie diversen Antennen und Sensoren der elektronischen Ausrüstung.

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Die letzten Bauteile werden an den Modellen montiert.

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Die Montage bzw. Endmontage der Bewaffnung - je 4 Luft-Luft-Raketen - ist realisiert. Es erwies sich als Vorteil die Bastelseiten mit den Bauteilen für die Luft-Luft-Raketen noch einmal neu auszudrucken. Der Ausdruck erfolgte jetzt auf 140er Kartonstärke.

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9.  Abbildung        Montage der Zubehörteile

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Der weitere Bauablauf wird die Komplettierung und Fertigstellung der Zubehörteile für den polnischen Bausatz von Maly-MODELARZ zum Inhalt haben. Danach sollen abschließende Foto für diese Dokumentation eingestellt werden.

Zusammenfassung 

Die Idee zu diesem Projekt entstand während der Modellbauausstellung in Bautzen, im März 2017. Die von Modellbaufreund Dieter Schuster präsentierte MiG-25 als Modell aus Aluminium, auf der Grundlage des Modellbausatzes des Kranich-Modellbogens aus dem Jahr 1969, inspirierte mich, diesen Modellbausatz noch einmal zu bauen. Begleitet wurde diese Idee mit der Absicht, den Modellbausatz des Kranich-Modellbogens mit einem Fahrwerk zu versehen sowie eine eventuelle Bewaffnung mit in Betracht zu ziehen. Aus dem Internet war mir bekannt, dass es weitere Kartonbausätze der MiG-25 gibt wie den Bausatz von HOBBY MODEL, den von Geli und bei Paper Models. Diese genannten Bausätze sind etwas jüngeren Datums und mit einer qualitativ besseren Modellkonstruktion ausgestattet.

Da ich zwei Original Kranich-Bausätze besitze, sollte der Kranich-Bausatz (der schon leichte Schäden auf der Metallfolie aufwies) Verwendung finden. Damit stand auch von Anbeginn fest, dass die Optik des fertigen Modells dadurch beeinträchtigt sein wird. Ein weiterer Bestandteil meiner Idee war, das nachgezeichnete Pendant vom Modellbaufreund Ingolf Hoppe mit einzubeziehen. Des Weiteren sollte auch der polnische Kartonmodellbausatz der MiG-25 von Maly-MODELARZ Berücksichtigung finden. Der Modellbausatz von Maly-MODELARZ verfügt über eine Fahrwerkskonstruktion und Bauteile für eine Bewaffnung mit Luft-Luft-Raketen. Damit war die entsprechende Vorlage gegeben, um für den Kranich-Bausatz und sein Pendant die notwendigen Bauteile zu entwerfen.

Mich inspirierte an diesem Projekt, dass die verwendeten Modellbausätze nicht nur älteren Datums sind, sondern echte Oldtimer darstellen, aus denen man immer noch interessante Modelle gestalten kann (wenn man es auch wirklich will). Im Vergleich mit anderen Modellbausätzen die ich oben erwähnte, bleibt zuerst die Feststellung, dass der Kranich-Bausatz und der polnische Bausatz von Maly-MODELARZ Kartonmodellbausätze in ihrer Zeit waren. Sie waren zur damaligen Zeit qualitative und anspruchsvolle Modellkonstruktionen. Außerdem ist der Umstand zu berücksichtigen, dass das Flugzeug MiG-25 ein sehr streng gehütetes Geheimnis zur damaligen Zeit war. Beim Vergleich der Modellkonstruktionen des Kranich-Bausatzes und des von Maly-MODELARZ vielen mir eine Reihe von Ähnlichkeiten auf, die darauf schließen lassen, dass es einen regen Gedankenaustausch zwischen einzelnen Konstrukteuren gegeben haben könnte. Viele Bereiche des Flugzeugmodells entsprechen nicht dem Original wie u. a. die Form der Seitenruder bzw. die der Höhenruder. Die Rumpfverkleidung an der Unterseite des Rumpfes beim Kranich-Bausatz ist ebenfalls umstritten, da ich am Prototyp in Monino nichts Ähnliches entdecken konnte. Da ich aber im Flugzeugmuseum in Finowfurt einen Zusatztank einer MiG-25 begutachten konnte, schließe ich es nicht aus, dass diese Verkleidung nur vorhanden ist, wenn das Flugzeug sich ohne Zusatztank im Einsatz befand. Weitere Abweichungen vom Original bestehen in der Formgebung des mittleren Rumpfes sowie des Überganges vom Cockpit zum Rumpfheck. Die Stabilisierungsflächen entsprechen ebenfalls nicht dem Original, was auch die farbliche Gestaltung der Seitenruder betrifft.

Als Fazit dieses Bauablaufes bleibt für mich die Erkenntnis, dass diese „älteren“ Modellbausätze nach wie vor für den Bastelfreund eine Alternative darstellen. Mit der heutigen Computer-Technik lassen sich qualitativ gute Kopien erstellen und könnten somit immer als persönliche Alternative für den einzelnen Modellbaufreund gelten. Leider mußte ich den Bauablauf zeitlich gesehen, mit vielen Unterbrechungen realisieren, was für ein kreatives arbeiten eher hinderlich ist. Ich hatte den Kranich-Bausatz nach seinem Erscheinen im Jahr 1969 erworben und gebaut. Somit kamen auch einzelne Erinnerungen wieder, die den jetzigen Bauablauf positiv beeinflußten.

Ich hoffe, dass ich mit diesem Bauablauf für andere Modellbau- und Bastelfreunde einen interessanten Beitrag gestalten konnte, der auch für sie neue Anregungen vermitteln konnte. Diese drei Flugzeugmodelle werden in das Modellverzeichnis dieser Homepage übernommen. Ihren ersten öffentlichen Auftritt werden sie eventuell auf der Modellbau-Ausstellung im März 2018 im Bautzener Rathaus haben.      

 

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Alternativbausätze

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Die hier von mir gezeigten Alternativen habe ich oben in der Zusammenfassung bereits erwähnt und ich überlege, ob ich mir diese Kartonmodellbausätze noch bestelle.

Quelle Bilder      Modellbogen MiG-25PD von HOBBY MODELL / russischer Modellbogen MiG-25 bei Paper Models

 

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Berlin,   05. Februar 2018      Lothar Schlüter

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