MiG-25 im Maßstab 1:72

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Modellbeschreibung:

Das Modell der MiG-25 ist vom Hersteller PM-Model und wurde von mir im Jahr 1995 gebaut. Der Modellbausatz ist sehr einfach und anspruchslos. (z.B. ohne Cockpitgestaltung und das Fahrwerk sehr schlicht gehalten.) Es zeigt die Version der MiG-25 als schweren Langstrecken-Abfangjäger der sowjetischen Luftstreitkräfte im typischen Silbergrau. Die mitgeführten 6 Luft-Luft-Raketen waren eine mögliche Maximalvariante und nicht Standard. Ich hatte mich für diesen Modellbausatz entschieden, da ich es unbedingt in meine Sammlung von MiG-Flugzeugen haben wollte. Vielleicht werde ich dieses Modell noch einmal überarbeiten, weil kleine Erweiterungen wie die Gestaltung der Schubrohre und der ausgeklappten Luftbremsen sowie einiger farblicher Veränderungen (Sichtschutz-Bemalung) noch möglich sind. Da mit der MiG-25 die MiG-Flugzeuge auch etwas größer wurden, habe ich aus Platzgründen in meinen Vitrinen auf die Ständervariante zurückgreifen müssen. Über einen Modellbausatz der MiG-25 von CIM verfüge ich noch, so daß eine Gestaltung der MiG-25R oder MiG-25RBSh zur Entscheidung steht. Diesen Flugzeugtyp hatte ich in den 60ziger Jahren, als E-266 kennen gelernt und auch als Kartonmodell im Maßstab 1:50 gebaut. Als Kranich-Modellbausatz wurde sie fälschlicher Weise als MiG-23 bezeichnet. Einen Original Kranich-Modellbogen von dieser MiG habe ich noch und stelle diesen auf der Homepage - unter DDR Kranich-Modellbogen Teil 2 - vor.

Für besonders Interessierte zu spekulativen Ereignissen:    Am 6. September 1976 desertierte der Leutnant der sowjetischen Luftstreitkräfte, Viktor Belenko, mit seiner MiG-25P und landete sie in Hakodate (Japan). Er ermöglichte damit westlichen Stellen einen tiefen Einblick in die Technik des neuen sowjetischen Flugzeugs. Das Flugzeug wurde von der Abteilung für ausländische Technologien der US Air Force in Dayton auseinandergenommen und analysiert. Nach 67 Tagen wurde das Flugzeug der Sowjetunion in Einzelteilen wieder übergeben. Die Analyse ergab damals für die westlichen Staaten einige erstaunliche Tatsachen.

 

Bildergalerie der MiG-25:

 

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(zum vergrößern anklicken)

 

Daten und Fakten:

Die Mikojan-Gurewitsch MiG-25 (NATO-Codename: Foxbat, deutsch: Flugfuchs) ist ein außergewöhnliches Militärflugzeug. Es handelt sich um einen einsitzigen Fernabfangjäger und Aufklärer, der in der Sowjetunion vom Konstruktionsbüro Mikojan-Gurewitsch entwickelt wurde. Aus den Versuchsmustern gingen bis Anfang der siebziger Jahre mehrere Einsatzversionen als Langstrecken-Abfangjäger, Höhen-Fotoaufklärer und Elektronik-Erkundungsflugzeug sowie der zweisitzige Kampftrainer MiG-25U hervor.

Anfang der 1960er-Jahre wurden in der Sowjetunion auf Basis des Mikojan-Gurewitsch Versuchsflugzeuges Je-150/E-166 erste Untersuchungen angestellt, wie einer vermuteten Bedrohung durch US-Überschallbomber wie der Convair B-58 und vor allem der Mach-3-schnellen Lockheed A-12, begegnet werden könnte. Ausgeschrieben wurde ein Mach-3-schnelles Jagdflugzeug, das ebenso schnelle Luftziele in Flughöhen bis zu 25.000 Metern abfangen können sollte. Der Hauptzweck der darauf in Entwicklung gegangenen MiG-25 sollte aber schließlich sein, das Mach-3-Aufklärungsflugzeug Lockheed A-12 abzufangen, von dessen Bau das sowjetische Militär 1960 erfahren hatte. Der offizielle Programmstart für Voruntersuchungen war der 10. März 1961. Die Einsatzdoktrin beruhte auf der Erkennung des Ziels durch ein leistungsfähiges Radarsystem und der Bekämpfung mittels eigens hierfür entwickelter weitreichender Luft-Luft-Raketen vom Typ Wympel R-40 (Natobezeichnung AA-6 „Acrid“), wobei klassische Luftkämpfe nicht vorgesehen waren. Beim Radar handelte es sich um ein Pulsradar Smertsch-A (smertsch, russisch ????? für Windhose, Tornado; NATO- Name Foxfire) mit begrenzter Look-Down-Fähigkeit und einer maximalen Impuls-Sendeleistung von 600 kW. Um eine gute Entfernungsauflösung zu erreichen, arbeitete das Radar mit einer hohen Impulsfolgefrequenz. Noch im selben Jahr fiel die Entscheidung, die Maschine im Wesentlichen als geschweißte Konstruktion herzustellen, die hauptsächlich aus kriechfestem, rostfreien Nickelstahl bestehen sollte. Als Fügeverfahren wurde ein halbautomatischer Schweißprozess entwickelt, um Gefügeveränderungen im Material kontrollieren zu können.

Extra für diese Entwicklungen im OKB Mikojan-Gurewitsch wurde ein Prototyp eines Versuchsflugzeuges gebaut, der alle für die E-266 / MiG-25 notwendig gewordenen Techniken und Materialien besaß. Dieses Versuchsflugzeug war die Je-150/E-166, welche durch neu aufgestellte Weltrekorde in der Öffentlichkeit bekannt wurde und in der westlichen Welt zusätzlich für Verwirrung und Irritationen sorgte. Da man schon die Zuordnung der auf der Luftparade in Tuschino vorgestellten Je-152/E-152 nicht problemlos einordnen konnte. (siehe Modell E-152A) Die Bezeichnung des Prototyps der MiG-25/E-266 mit der internen Kennung Je-133/E-155 machte das Verwirrspiel in der westlichen Welt fast perfekt.

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TECHNISCHE DATEN     MiG-25(E-266)

  • Einsatzkonzeption: Langstrecken-Abfangjäger / Mehrzweck-Kampfflugzeug
  • Länge: 23,30 m
  • Spannweite: 14,10 m
  • Höhe: 6,10 m
  • Flügelfläche: 61,90 m²
  • Leermasse: 20.000 kg
  • Startmasse max.: 41.000 kg
  • Startrollstrecke: 1.250 m
  • Startgeschwindigkeit: 360 km/h
  • Landerollstrecke: 800 m
  • Landegeschwindigkeit: ca. 290 km/h
  • Triebwerk: zwei Tumanski R-15B-300 Strahlturbinen mit je 100,1 kN Standschub
  • Höchstgeschwindigkeit: 3.000 km/h in 13.000 m Höhe (Mach 2,82)  /  in Bodennähe  1.200 km/h
  • Gipfelhöhe: 22.000 m
  • Steiggeschwindigkeit: Steigzeit auf 20.000 m 3,5 min    entspricht  95,3 m/s
  • Reichweite: keine Angaben
  • Bewaffnung: keine Angaben
  • Besatzung: 1 Mann

 

Überarbeitet:  Januar 2012

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel MIG-25 aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

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