Modellbauabläufe

Bauablauf RBS P-18

Mit dieser Seite möchte ich ein Projekt begleiten, dass ich mit einem dokumentierten Bauablauf realisieren möchte. Es handelt sich um den Bau eines Dioramas, dass eine RBS P-18 (Rund-Blick-Station) mit LKW-Technik zeigen wird. Dabei stehen der Bau der LKW-Technik, ein Ural Stabskoffer, ein ZIL 131 und ein ZIL 157 ebenfalls Stabskoffer sowie die Antennenanlagen im Mittelpunkt. Beginnen werde ich mit den Modellbausätzen für die LKW-Technik. Es werden der Bau der Antennenanlagen für eine RBS P-37 (Rund-Blick-Station), einen Höhenfinder PRW-13 und der bereits genannten RBS P-18 (Rund-Blick-Station) folgen. Diese Funkmesstechnik werde ich auf einem Diorama plazieren.

 

Die Modellbausätze LKW-Technik von ICM / Ukraine

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Diese Modellbausätze habe ich schon einmal gebaut und als Spezialfahrzeuge mit Funkmesstechnik auf meiner Homepage präsentiert. Diese einzelnen LKW-Bausätze werde ich auch im Modellverzeichnis berücksichtigen. 

1.  Abbildung      Montage des Fahrgestelles

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Die Modellbausätze sind sehr übersichtlich strukturiert und mit einer sehr detaillierten Bauanleitung versehen. Es empfiehlt sich mit der Montage des Fahrgestells zu beginnen. Die einzelnen Bauteile wie die Fahrzeugrahmen, die Motoren mit Getriebe, die Achskörper mit den Federn und Aufhängungen sowie die Gelenkwellen einschließlich der Abgasanlage, lassen sich problemlos montieren. Die Spritzrahmen mit den Bauteilen sind sauber gefertigt, so dass keine größeren zusätzlichen Arbeiten anfallen. Die Aufhängungen der einzelnen Hinterachsen sind beweglich gestaltet, bringen aber nichts, da die Antriebswellen an den Zwischengetrieben verleimt werden müssen. Damit ist nur eine gewisse Elastizität der Achsaufhängung gegeben. Es sollte darauf geachtet werden, dass die Räder nur angepasst und nicht verleimt werden. Bei den Bausätzen des ZIL 157 und des URAL sind die Bauteile in der Farbe -schwarz- gestaltet. Der Bausatz des ZIL 131 ist dagegen in der Farbe -grau- gefertigt. Warum? Nicht erklärbar. Parallel zur Montage des Fahrgestells kann mit den Vorbereitungen für die Monate der Fahrerhäuser und den Kofferaufbauten begonnen werden. Bei den Bausätzen der beiden ZIL-Fahrzeuge können ebenfalls die Tankbehälter mit montiert werden. Es empfiehlt sich weiterhin, Kleinteile wie die Zughaken an der vorderen Stoßstange ebenfalls zu montieren.

2.  Abbildung       Montage der Kofferaufbauten

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Sind die Fahrgestellrahmen vormontiert, kann die Montage der Kofferaufbauten mit ihren Zubehörteilen beginnen. Beim Kofferaufbau des URAL ist zu beachten, dass im vorderen linken Bodenbereich ein etwas größerer Anguss zu entfernen ist. Hier ist der Einsatz eines kleinen Fräsers sehr hilfreich. Ansonsten lassen sich alle Zubehörteile für den Kofferaufbau gut montieren. Die Fahrerhäuser können ebenfalls in die vorbereitenden Bastelarbeiten einbezogen werden. Dazu gehören die Innenraumgestaltung bzw. die Einpassung der Glasteile. Sind diese Arbeiten abgeschlossen kann mit der farblichen Gestaltung begonnen werden.

3.  Abbildung       Farbgebung der Fahrerhäuser und Kofferaufbauten

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Mit der Farbgebung der Fahrerhäuser und der Kofferaufbauten können alle weiteren noch zu montierenden Kleinteile wie z. B. Suchscheinwerfer oder Außenspiegel mit einbezogen werden. Bei den Schutzblechen kann man wählen zwischen den Farben -schwarz- oder militärisch -olivgrün-. Ebenso kann zwischen einem Sichtschutz-Anstrich oder der einfarbigen Gestaltung gewählt und entschieden werden. Für die Farbgebung habe ich die handelsüblichen Revell-Farben verwendet.

4.  Abbildung         Vorlagen für Funkmeßtechnik

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Diese bildlichen Vorlagen aus der Publikation "Sowjetische Fliegerkräfte - Deutschland 1945 - 1994" Band 3, des Verlages EDITION Freundt, bilden die Grundlage für meine Überlegung, ein Diorama mit Funkmeßtechnik zu gestalten. 

5.  Abbildung        Montage der Fahrerhäuser und Kofferaufbauten auf die Fahrgestelle       

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Die Fertigstellung der Fahrerhäuser sollte sich vor der Montage auf das Fahrgestell nur auf den Innenbereich beschränken. Als ersten Arbeitsschritt sind die Fensterscheiben einzupassen und zu verleimen. Danach können die Sitzbänke, Armaturenbrett, Lenkrad u. a. diverse Kleinteile verarbeitet werden. Die detailgetreue Nachgestaltung des Innenraumes hat nur den Nachteil, das man sie von außen durch die Glasteile nicht erkennen kann. Nach meiner Auffassung spielt dieser Umstand für die Gesamtansicht der Modelle keine große Rolle. Für die pass genaue Montage der Fahrerhäuser befinden sich am Fahrgestell der einzelnen Modelle Arretierungspunkte. Anschließend können die Kofferaufbauten angepaßt und verleimt werden. Nachdem diese Arbeitsschritte realisiert sind und die Verleimung ausgehärtet ist, kann die Endmontage der Räder an den einzelnen Achsen erfolgen. Bei der Vorderachse am URAL sind die Räderzapfen etwas zu stark im Guß, so dass der Durchmesser etwas verjüngt werden muß. Dies ist wichtig, da sonst die Spurbreite der Vorderachse zu denen der Hinterachsen nicht passt. Nach der Montage der Räder können die im Bausatz befindlichen Schutzbleche angebracht werden.

6.  Abbildung       Endmontage und aufbringen der Abziehbilder    

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Bevor die eigentliche Endmontage erfolgt, sollten die einzelnen Abziehbilder aufgebracht werden. Für jedes Modell sind fünf Abziehbilder vorgesehen. Sie sind für die Kennung Sowjetarmee, NVA und polnische Volksarmee ausgelegt. Zu den fünf Abziehbildern der einzelnen Modelle gehören die Zulassungs-Kennzeichen, die Hoheitszeichen und das Zeichen für die Geschwindigkeitsbegrenzung am Heck des Fahrzeuges. Bei der Sowjetarmee kann zusätzlich statt des CA Kennzeichens ein Gardeabzeichen verwendet werden. Nach dem Aufbringen der Abziehbilder habe ich die Außenspiegel und Suchscheinwerfer sowie die Feuerlöscher an den Modellen montiert. Beim Modell des URAL 375 D konnte dann auch das Reserverad mit Halterung angebracht werden.

7.  Abbildung         Baupläne für die Antennenanlagen 

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Entsprechend dieser Skizzen ist nun das Zeichnen der Bauteile angesagt sowie die Materialauswahl für die einzelnen Antennen und Antennenschirme. Für den Höhenfinder habe ich noch kein schlüssiges Konzept vorliegen.

8.  Abbildung      Vormontage des Antennenmastes und des Antennengerüstes für die Station P-18

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Alle abgebildeten Bauteile sind, bis auf die Radarschirme der RBS, aus Karton gefertigt. Der Antennenmast soll auf einer Ständerversion beweglich (drehbar 360°) montiert werden. Das Antennengerüst ist ebenfalls vormontiert, so dass die Spanndrähte noch in die entsprechende Position gebracht werden müssen. Dieses Antennengerüst wird ebenfalls beweglich auf den Antennenmast gelagert. Die fertigen Bauteile werden jetzt farblich behandelt. Danach erfolgt der Weiterbau mit den 16 Einzelantennen für die Station P-18 sowie der weiteren Gestaltung der Radarschirme für die RBS (Rundblickstation). Meine anfängliche Überlegung, die Schirme mit einem Metallrahmen zu versehen, habe ich wieder verworfen und auf Karton zurück gegriffen. Die von mir gezeichneten Vorlagen für die Schirme habe ich als Schablone umfunktioniert und die Montage des Schirmrandes an das Ende des Montageablaufes gesetzt.  

9.  Abbildung      Die Montage der 16 Antennen für die RBS P-18 beginnt 

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Nachdem ich die Modelle der MiG-25 fast zum Abschluß bringen konnte, rücken wieder die Arbeiten für das Diorama mit Funktechnik in den Mittelpunkt. Wie auf den Bildern zu sehen ist, lassen sich einige Arbeiten parallel erledigen. Die Montage der 16 Antennen für die RBS P-18 Station haben begonnen. Bei den Radarschirmen für eine weitere RBS bin ich am überlegen, diese eventuell mit anderen Materialien zu gestalten. Der momentanige Stand befriedigt mich nicht. Nachfolgend einige aktuelle Bilder vom Bauablauf.

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Die Antennenanlage für die RBS P-18 ist montiert. Ich hatte einen größeren Schwierigkeitsgrad bei der Montage erwartet. Die 16 Einzelantennen ließen sich relativ gut montieren. Als Material habe ich Besenborsten eines Straßenbesens verwendet. Die einzelnen Schleifen sind etwas komplizierter zu formen und die Verleimung mußte mit Sekundenkleber erfolgen. Der Mast und das Grundgerüst für die Antennen sind aus Karton gefertigt. Alternativ könnte man für dieses Modell komplett auf den Einsatz von Plastik bzw. Kupferdraht orientieren, aber für mich bestand der Reiz darin, diese Funktechnischen Anlagen weitestgehend aus Karton zu gestalten. Zu beachten ist auch, dass die Masten für diese RBS P-18 Anlagen in der Höhe variieren konnten. Sie waren auch teilweise mit Teleskoptechnik in der Höhe veränderbar. Ebenfalls konnte die Antennenanlage im äußeren Erscheinungsbild (keine 16 Einzelantennen) unterschiedlich ausfallen. 

 

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Die oben gezeigten Bilder vermitteln einen kurzen Überblick zu der Montage der Rohlinge für die einzelnen Radarschirme. Wie ich bereits erwähnte sind die Rohlinge aus dünn geschnittenen Bastelkarton und entsprechenden Plastikmaterial gefertigt. Für die Formgebung habe ich mir eine Schablone gefertigt, die es mir gestattet, eine gleichmäßige Formgebung zu gewährleisten und für die Aushärtung geeignet zu sein. Für die Stabilisierung der Formgebung habe ich Sekundenkleber verwendet. Der Sekundenkleber garantiert, dass der dünn geschnittene Karton nicht aufquellt und nach der Aushärtung die entsprechende Festigkeit aufweist. Natürlich ist bei dieser Arbeit Geduld und Vorsicht erforderlich, da sonst der Rohling mit der Schablone eine sehr "stabile Verbindung" eingeht. Für die Farbgebung kann diese Schablone ebenfalls genutzt werden.  

 

Der weitere Bauablauf wird die Komplettierung und Montage der Schirme mit deren Stationsgebäude sowie den Bau eines Höhenfinders zum Inhalt haben. Anschließend soll die Dioramenfläche vorbereitet werden.

  

Fortsetzung folgt!

Berlin,     26. Februar 2018     Lothar Schlüter

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